Frage:
Könnte etwas vorübergehend das Gezeitenschloss des Mondes aufbrechen?
trynewideas
2014-01-03 23:26:59 UTC
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Wäre es möglich, dass etwas den Mond dazu bringt, sich mit einer anderen Geschwindigkeit zu drehen und sein Gezeitenschloss mit der Erde zu brechen, ohne es auseinander zu reißen?

Wenn ja, würde sich das Gezeitenschloss des Mondes schließlich stabilisieren ?

Einer antworten:
#1
+4
Envite
2014-01-04 06:35:39 UTC
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Ja, theoretisch ist es möglich, den Mond mit genügend Moment und Energie zu treffen, damit er seine Rotationsperiode ändert, die tatsächlich mit seiner Orbitalperiode identisch ist ( dies ist das Gezeitenschloss ). Der beste Kandidat wird eine Asteriode mit hoher Masse und niedriger Geschwindigkeit sein, die fast tangential und auf der Rotationsebene aufprallt.

Ist das wirklich möglich? Ich würde wetten, dass es niemals passieren wird.

Wenn man davon ausgeht, dass es passiert, wird Moon dann wieder gezeitengesperrt? Ja. Solange es Wasser auf der Erde gibt, das unter Mondfluten leidet, zieht dasselbe Wasser eine Seite des Mondes unterschiedlich von der anderen an, sodass der Mond wieder mit demselben Gesicht auf uns gerichtet wird.

Es ist eine schöne Antwort, die Sie hier machen, aber es wäre besonders schön, wenn es etwas quantitativer wäre. Es würde nur etwa eine Minute dauern, um herauszufinden, welche Masse der Asteroid haben sollte, um den Mond freizuschalten, oder die Zeiten, in denen der Mond wieder gesperrt würde, aber die Antwort wäre viel informativer gewesen.
Die andere Sache ist, dass Wasser nicht der einzige Grund ist, warum Gezeitenblockierungen auftreten. Es können Gezeiten in den Felsen auf dem Planeten oder auf der Mondoberfläche (d. H. Berge) existieren, die dazu führen können, dass dies geschieht. Ein Beispiel hierfür ist das Pluto / Charon-System, die gezeitenmäßig miteinander verbunden sind.
* mit dem gleichen Gesicht zu uns * - das ist sicher falsch: Welches Gesicht der Mond zeigen wird, muss ein zufälliger Effekt sein.
Hallo @Walter,, aber es ist nicht. Zumindest nicht völlig zufällig, da die Dichte auf der "See" des Mondes und der anderen nicht gleich ist.
@Walter: Es ist eine interessante Frage, die wir hier bekommen. Man sollte den Quadrupolmoment des Mondes mit dem des Gezeitenbuldges vergleichen, um vielleicht eine Vorstellung von der Antwort zu bekommen.
@Envite Vielleicht sind Sie hier richtig. Die Massenverteilung des Mondes ist nicht genau sphärisch w.r.t. sein Schwerpunkt (die Abweichung niedrigster Ordnung wird durch seinen Quadrupol beschrieben) und daher wird es eine günstige Orientierung geben, die die Gravitationsenergie minimiert. Es ist jedoch nicht klar, dass das (globale) Minimum sehr ausgeprägt ist: Es kann mehrere Minima vergleichbarer Tiefe geben, wenn zufällig ausgewählt wird, welches ausgewählt wird.


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